Siegfried und Xanten – dem Mythos auf der Spur

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Niederheinische Kultur” lud die Regionalgruppe Niederrhein Anfang März ihre Mitglieder zu einer Führung durch das SiegfriedMuseum in Xanten ein. Die Resonanz hierzu war sehr gut. Die Veranstaltung war binnen kurzer Zeit ausgebucht.

Untrennbar ist die Stadt Xanten mit der Sage der Nibelungen verbunden.

Siegfried, Schmied und Drachentöter, Königssohn aus Xanten, Besitzer des Nibelungenschatzes.

In den wichtigsten Handschriften des Nibelungenliedes liegt die Heimat des Helden am Niederrhein. Diese Zeilen verbinden ihn bis heute mit Xanten, wo ein Teil des überlieferten Schatzes im SiegfriedMusuem zu sehen ist.
Der sagenumwobene Nibelungenschatz soll irgendwo auf dem Grund des Rheines liegen. Hagen versenkte ihn bei Nacht und Nebel. Das verlorene Rheingold wurde zum Mythos.

Das Nibelungenlied ist eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur. 2009 wurde es von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt. Es beschreibt in fast 2400 Strophen Siegfrieds Tod und Kriemhilds Rache.
Das SiegfriedMuseum in der historischen Altstadt Xantens zeigt zahlreiche Facetten des Nibelungenmythos . Modern, spannend und unterhaltsam.

Das Museum befindet sich im Zentrum der historischen Altstadt, im Schatten des Domes. Auf zum Teil überbauten historischen Gebäuderesten beherbergt das Museum Ausstellungsstücke aus 600 Jahren Wirkungsgeschichte und zeigt ein dramatisches Bild jeder Epoche. Im Eingangsbereich sind Reste der alten Bischofsburg zu entdecken. Vom rekonstruierten Mitteltor führt ein historischer Gang zum mächtigen Meerturm, der zur spätmittelalterlichen Stadtbefestigung gehörte und auch als Gefängnis diente.

Frau Anke Lyttwin, Museumsführerin im SiegfriedMuseum, brachte den Teilnehmern auf sehr engagierte und unterhaltsame Art die Geschichte Siegfrieds und der Nibelungen nahe.

Ein Besuch dieses schönen und liebevoll eingerichteten Museums ist empfehlenswert und lohnend.


Bildquellen: © DFK – Verband für Fach- und Führungskräfte

In der Mitte die Museumsführerin Anke Lyttwin
Scroll to Top