Münchner Museumstage in der „Villa Stuck“ (ein Kunstmuseum in München) einschließlich Ausstellung „MATER“ von Gonzalo Borondo.
Franz von Stuck (1863-1928) errichtete 1897/98 als 34-jähriger Maler, Graphiker und Bildhauer nach eigenen Entwürfen auf der Isaranhöhe seine außergewöhnliche Künstlervilla mit privaten Wohn- und Repräsentationsräumen sowie Künstleratelier. Das Haus ist höchster Ausdruck des Lebensgesamtkunstwerks des Künstlerfürsten.
Sonderausstellung: Mit „MATER“ präsentiert das Museum Villa Stuck die zweite Intervention des Künstlers Gonzalo Borondo im Haus.
Der Ausstellungsparcours im Museum Villa Stuck vereint klassische Märchen, antike Mythologie, barocke Ikonografie und elektronische Musik. Alice hinter den Spiegeln begegnet Pygmalion, Frankenstein trifft auf die Passion Christi, industrielle Objekte stehen neben sakralen Symbolen. Mit Spiegelräumen, Automaten, Klangobjekten, Lichtprojektionen, einem monumentalen Zootrop und einem gläsernen Labyrinth erschafft Borondo eine Welt, in der Verwandlung, Wahrnehmung und die Lebendigkeit der Materie erfahrbar werden.
Bitte spätestens um 14:20 Uhr im Eingangsbereich einfinden.
Die Führung durch Frau Daniela Thiel (Kunsthistorikerin) beginnt um 14:30 Uhr und dauert ca. 90 Minuten.
Die Eintrittsgebühren für die Villa Stuck sind von den Teilnehmern selbst zu entrichten.
Parkplätze sind um Umfeld kaum verfügbar. Anfahrt am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die Strassenbahnlinie 17 hält in unmittelbarer Nähe.
Anmeldeschluss: 19.11.2026
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Bildquelle: © Rudolf Schmatz