
Das Konzept Radical Self-Leadership gewinnt aktuell an Bedeutung – gerade weil Führungskräfte heute nicht nur Teams führen, sondern zugleich sich selbst. Es geht nicht mehr nur darum, andere zu leiten, sondern sich bewusst, reflektiert und resilient selbst zu steuern.
Warum das relevant ist
- Führungskräfte stehen heute unter enormem Druck: Erwartungen wachsen (Digitalisierung, Veränderung, Belastungen).
- Selbstführung hilft, die eigene Wirkung zu steuern, Stress zu managen und authentisch zu bleiben, auch wenn außen alles unruhig ist.
- Wer sich selbst gut führt, ist ein stärkendes Vorbild für sein Team – und fördert psychische Sicherheit und Vertrauen.
Praktischer Impuls: Selbstführung in vier Schritten
Das Konzept beschreibt Selbstführung nicht als Trend zur Perfektion, sondern als Haltung und Prozess. Hier vier Schlüsselstufen, wie du beginnen kannst:
- Bewusstsein schaffen: Regelmäßig innehalten und sich fragen: Wie fühle ich mich? Wo stehe ich? Was raubt Energie?
- Verantwortung übernehmen: Nicht äußeren Umständen die Kontrolle geben – sondern gezielt entscheiden, wie man reagiert.
- Ausgewogene Priorisierung: Nicht alles ist wichtig zugleich – bewusst entscheiden, was jetzt vorn steht und was später verarbeitet wird.
- Reflexion & Anpassung: Regelmäßige Überprüfung: Passen meine Ziele, Werte und Handlungen noch zusammen? Muss etwas korrigiert werden?