
In der heutigen VUKA-Welt (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) sind Führungskräfte mehr denn je gefordert – nicht nur strategisch, sondern auch psychisch. Die Balance zwischen klarer Richtung und menschlicher Verbindung wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. 💡 In einem aktuellen Beitrag von Human Resources Manager heißt es:
„Viele Führungskräfte berichten von steigendem Druck, innerer Anspannung, Schlaflosigkeit und dem Gefühl, es niemandem recht machen zu können. Gleichzeitig wird erwartet, souverän zu bleiben, Veränderungen zu moderieren und Motivation zu vermitteln. In dieser Situation wird Resilienz zur unverzichtbaren Führungsqualität.“ Human Resources Manager
Was bedeutet das konkret:
- Ihre Rolle wird weniger die des Kontrolleurs, sondern mehr der Moderator*in zwischen Zielvorgaben, Unsicherheit und Teamstimmung.
- Sie müssen Ihre eigene psychische Widerstandskraft stärken, um langfristig handlungsfähig zu bleiben.
- Gleichzeitig sind Sie das emotionale Signal für Ihr Team: Ihr Verhalten prägt, wie Stress, Unsicherheit und Veränderung gesehen und bewältigt werden.
Praxisimpuls: Drei Handlungsfelder für resilientere Führung
Reflexionsräume schaffen: Planen Sie bewusst (z. B. wöchentlich) Zeiten ein, in denen Sie Ihre eigene Lage evaluieren (z. B. mit Coaching oder Selbstcoaching). Planen Sie dafür 30 Minuten pro Woche mit Fragen wie „Was lief gut? Was war belastend? Was brauche ich jetzt?“ ein.
Transparente Kommunikation fördern: Erklären Sie offen auch Unsicherheiten, ohne Orientierungslosigkeit zu erzeugen. Ein Beispiel dafür könnte folgende Frage sein: „Ich weiß noch nicht, wie genau wir Y erreichen – aber das sind unsere Szenarien…“
Ressourcen bereitstellen: Unterstützen Sie Ihr Team mit Optionen zur Regeneration (z. B. kurze Pausen, Mikropausen, mentale Gesundheit, Austauschgelegenheiten). Sie könnten z.B. eine „Resilienz-Check-In-Runde“ am Montagmorgen oder ein wöchentliches „Wo drückt’s?“ installieren.