
Wenn junge Führungskräfte ältere Mitarbeitende leiten, kann es schnell zu Konflikten, Nichtakzeptanz und Unsicherheit (auf beiden Seiten) kommen.
Immer mehr junge Führungskräfte übernehmen Verantwortung für Teams, in denen Kolleginnen und Kollegen arbeiten, die deutlich älter oder erfahrener sind – manchmal sogar ehemalige Vorgesetzte. Eine besondere Herausforderung, die aber auch große Chancen birgt.
In diesen Situationen ist die Haltung entscheidend! Respekt und Anerkennung für die Erfahrung der älteren Teammitglieder sind ebenso wichtig wie die Fähigkeit, neue Impulse und Perspektiven einzubringen. Wer bewusst zuhört, regelmäßig Feedback einholt und offen für die Erfahrungen der anderen bleibt, schafft Vertrauen. Gleichzeitig sollte klar vermittelt werden, welche Ziele verfolgt werden und welche neuen Wege ausprobiert werden sollen.
So entsteht ein konstruktives Miteinander: Erfahrung trifft auf frische Ideen – und beide Seiten profitieren.
Praxis-Tipp des DFK: Führen Sie regelmäßig kurze Feedbackrunden durch. So fühlen sich alle gehört – und Sie gewinnen wertvolle Impulse für Ihre eigene Entwicklung.
Junge Führungskräfte finden sich oft schnell in einer typischen Sandwich-Position wieder: Auf der einen Seite stehen die Erwartungen von Geschäftsführung oder Bereichsleitung, auf der anderen die Verantwortung für das eigene Team. Was leicht nach Zwickmühle klingt, kann ein echtes Karrieresprungbrett sein. Denn wer es schafft, diese Doppelrolle bewusst zu gestalten, wächst besonders schnell in die Rolle einer souveränen Führungspersönlichkeit. Wichtig ist, Prioritäten klar zu kommunizieren und Erwartungen transparent zu machen – nach oben wie nach unten. Dabei hilft es, immer wieder bewusst Grenzen zu setzen, wenn die Anforderungen zu groß werden.
Praxis-Tipp des DFK: Machen Sie Prioritäten sichtbar. Teilen Sie Ihrem Team und Ihren Vorgesetzten klar mit, worauf der Fokus liegt. Das reduziert Druck und stärkt Ihre Position als glaubwürdige Führungskraft.